Übersicht der Führerscheinklassen:

Obwohl seit 1998 in Kraft, hat man sich in Deutschland noch nicht so recht mit den neuen EU-Fahrerlaubnisklassen angefreundet (deshalb werden in Stellenanzeigen weiterhin »Fahrer mit Führerschein Klasse 2 gesucht«).

Hier eine Übersicht. 

Die Benennung der Fahrerlaubnisklassen nach dem Schema A, B, C, D, E ist nun grundsätzlich in der Europäischen Union einheitlich. Das deutsche Zahlensystem wurde also aufgegeben, es sind jedoch weiterhin nationale Sonderklassen und Einschränkungen in jedem EU-Land zulässig.

Es folgt die »Grobstruktur« mit einigen Merkhilfen:

A    bedeutet  Motorrad; früher Klasse 1
B    bedeutet  Pkw; früher Klasse 3
C    bedeutet  Lkw; früher Klasse 2
D    bedeutet  Bus; früher KOM-Schein
E    bedeutet  Anhänger; Anhängerklassen gab es früher nicht.
Also bisher ist es noch ziemlich klar: A-B-C-D-E, von klein nach groß.

Außerdem sind da noch

M - (wie Moped) für Kleinkrafträder, Mokicks, Roller bis 45 km/h,
L - (wie Landwirtschaft) für Zugmaschinen bis 32 km/h,
T - (wie Traktor) für große Zugmaschinen

... und seit Februar 2005 die neue Klasse

S - (wie Spaß?) für Trikes, Quads und Microcars bis 45 km/h.

Sie vermissen die Mofas? Für Mofas gibt es keinen eigenen Führerschein; hier erwirbt man lediglich eine so genannte Prüfbescheinigung.

Außerdem müssen noch solche Gebilde wie »C1E« erklärt werden: C1 ist eine Unterklasse von C (für kleinere Lkw), und mit dem E darf noch ein Anhänger dran. So gibt es ebenfalls kleinere Unterklassen für Busse (D1, D1E) und Krafträder (A1).

Auf dem Kartenführerschein eines Verkehrsteilnehmers, der sämtliche Führerscheinklassen besitzt, steht summa summarum die folgende komplexe Formel, die spontan an Mathematikunterricht erinnert:

[A] [BE] [C1E] [CE] [DE] [MLST]

Dieser Ausdruck entspricht den früheren Klassen »1, 2 und KOM«.